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kirn klRundwanderung bei Hinterhermsdorf
Taubenstein – Kirnitzschklamm – Wolfsschlucht - Rabensteinweg

Hinterhermsdorf hat auf dem ersten Blick nichts mit der zauberhaften Felsenwelt des Elbsandsteingebirges zu tun. Aber das täuscht. Denn nach nur wenigen Gehminuten taucht man in herrliche Mischwälder und schließlich u.a. in die wildromantische Kirnitzschklamm ab.  Und die ist m.E. in ihrem deutschen Fließgebiet nirgends so romantisch und wild, wie zwischen der Mündung des Weißbachs und der Thowalder Brücke.

Hier stelle ich eine Wanderung vor, die lange der Kirnitzschklamm folgt, die sowohl im Sommer als auch im Winter (Warnhinweis beachten) begangen werden kann und die mit Taubenstein und Herrmannseck schöne Aussichtspunkte zu bieten hat. In der Saison kann sie sogar mit einer Bootsfahrt auf der Oberen Schleuse kombiniert werden.

Ausgang-/Endpunkt
Hinterhermsdorf, Parkplatz an der Buchenparkhalle

Die Führe:
Von der Buchenparkhalle zunächst wenige Meter auf der Straße in Richtung Dorf und am Ende der Einzäunung rechts dem gelben Punkt, erster möglicher Weg, folgen.  Wenn die Häuser erreicht sind, aufgepasst: es geht links einige Meter bergab, dann an einer Kreuzung sehr scharf nach rechts – jetzt folgen wir dem gelben Strich in Richtung Taubenstein / Weißbachtal.
Der Abstecher zum Taubenstein, nur wenige Meter, ist sehr empfehlenswert.
Ist die Kirnitzsch erreicht, folgen wir nun rechts dem roten Strich in Richtung Bootstation Obere Schleuse und daran vorbei zum Herrmannseck.
Wer möchte, kann hier zum Aufsichtspunkt aufsteigen, wir empfehlen den herrlichen engen Leiteraufstieg und abwärts den normalen gemäßigten Pfad.
Wir bleiben auf unserer Tour aber an der wildromantischen Kirnitzsch, und folgen ab Herrmannseck dem blauen Strich, bis wir links neben uns die Thorwalder Brücke sehen, hier geht der Pfad in einen breiten Fahrweg über. Nur wenige Meter weiter, bei etwa km 10, biegt von diesem Fahrweg rechts scharf der Rabensteinweg ab – grüner Strich. Dem folgen wir nun teilweise recht steil aufwärts, dann aber herrlich nah der Felskante, später weiter als blauer Strich markiert, in Richtung Hinterhermsdorf / Buchenparkhalle.  (Siehe Karte und GPX-Track unten)

Länge/Dauer:
ca. 14, 5 km mit ca. 345 m im Ab- und Aufstieg, Gehzeit mit Pausen ca, 4 Std 15 min.

Anforderungen:
Eine nicht ganz leichte aber keinesfalls schwere Rundtour auf fast immer guten Pfaden und Steigen, lediglich die steile Wolfsschlucht verlangt Trittsicherheit und kann bei Schnee und Eis heikel sein, da ist auf jeden Fall Vorsicht geboten.

Karte:
Hinterhermsdorf und die Schleusen 1:10000: Wanderkarte der Sächsischen Schweiz. Obere und Niedere Schleuse - Wachberg – Weifberg, Verlag Rolf Böhm

Der GPX-Track zum Download

Hier einige Fotos der Tour mit weiterführenden Erklärungen in den Bildtexten:

panorama buchenprakhalleHier zweigt der Wanderweg von der Straße Buchenparkhalle – Hinterhermsdorf ab, wobei das Panorama trügt: der Weg rechts geht nicht spitz, sondern rechtwinklig ab

Die Führe folgt zunächst in sanften Bergauf und-ab meist breiten Fahrwegen. später einem Pfad zum Taubenstein Die Aussicht am Taubenstein erreicht man nach ca. 2,5 km, dazu muss man etwa 250 m am ins Kirnitzschtal vorbei gehen Vom Abzweig zum Taubenstein steigt man dann ca. 600 m auf schmalem, nicht zu steilen Pfad  ca. 80 hm zur Kirnitzsch ab Dort trifft man auf diesen Wegweiser, der uns den Weiterweg nach rechts, Richtung Obere Schleuse, vermittelt.

Die Bootsstation Obere Schleuse erreicht man, nun immer dem Lauf der Kirnitzsch folgend, nach ca. 4 km Während im Winter die angestaute Kirnitzsch abgelassen und die Bootsfahrt eingestellt ist, sieht es hier im Sommer so aus – mit Gastronomie. Nun folgt man dem sogenannten Flößersteig entlang der Kirnitzsch ca. 1500 m bis zu Staumauer Um die Staumauer zu betreten, muss man einige Meter über Stufen absteigen

Nur etwa 400 m weiter trifft man auf diesen Wegweiser.  Wer den Abstecher auf das Herrmannseck wagen will, sollte den steilen, engen Aufstieg und den gemütlichen Abstieg, zurück zu diesem Punkt, wählen. Bei einer Sommertour hier im steilen Aufstieg auf das Herrmannseck … … und hier ein Blick aus der Schutzhütte auf dem Herrmannseck zurück auf den Ausstieg, der, hier nicht sichtbar, durch einen sehr engen Spalt führt. Unsere Tour führt dann aber dem blauen Strich folgend weiter in Richtung Kirnitzschklamm, wobei der Pfad nun für ca. 1,5 km weit oberhalb der Kirnitzsch entlang führt.

Dann aber folgt ein echter Höhepunkt, der Abstieg zurück zur Kirnitzsch durch die Wolfsschlucht. Und Höhepunkt der Wolfsschlucht wiederum ist der Gang durch die sogenannte Bärenhöhle Blick auf die sehr steile Treppe, die aus der Wolfsschlucht hinab zur Kirnitzsch führt Und der Blick zurück auf die Treppe, die hier gar nicht so steil aussieht – es ist die Höhe der Stufen, die das Ganze spannend macht.

Nun geht es etwa 2,5 km immer am Ufer der Kirnitzsch entlang Bei etwa km 9 weitet sich das Kirnitzschtal und man erreicht den tiefsten Punkt dieser Rundwanderung Bald ist die Thorwalder Brücke, ein offizieller Wandergrenzübergang nach Tschechien, in Sicht, wir biegen jedoch nicht dorthin ab … … sondern treffen nach etwa 10 km auf diese nette junge Dame, äh, nein, auf dieses Schild, das uns scharf rechts den Rückweg nach Hinterhermsdorf vermittelt.

Nach einem straffen Anstieg sind wir auf den Felsen der Darnsteinwand, folgen dem Rabensteinweg und genießen immer wieder den Blick hinab zur Kirnitzsch Noch etwa 2 km führt uns ein schmaler Pfad zunächst weg von den Felsabbrüchen … … hin zu breiten Forstwegen, über die wir bei etwa km 14 den höchsten Punkt der Tour erreichen … ... und, diese Kreuzung passierend, nach insgesamt etwa 14,5 km wieder an der Buchenparkhalle einzutreffen.

Etwa 400 m im Rücken der Fotografin liegt die Buchenparkhalle, links der Weg, den man bei dieser Rundtour ankommt, rechts der verschneite Pfad führt zum Königsplatz.panorama 2

Übersichtskarte und unsere Tourenaufzeichnung vom Dezember 2018

 

Empfohlene Links Elbsandsteingebirge

 

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