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Intro webergrotte mittelWanderempfehlung: Webergotte

Die Webergrotte gehört zu den schönsten und markantesten Grotten des Elbsandsteingebirges und lag einst im Zentrum zahlreicher herausragender Bergpfade mit kurzen Kletter(steig)passagen. Einst! Denn mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz stirbt seit nun schon über 20 Jahren eine der wundervollsten Kulturlandschaften Europas, ein großer Teil des Gebirges versinkt in unberührter Natur. Zum Glück ist wenigstens diese Grotte noch offiziell zu erreichen. Ich stelle sie und den Weg dorthin hier vor.

Um es gleich vorweg zu nehmen: um die Webergrotte zu erreichen, muss man weder besonders ausdauernd noch trittsicher sein.schild-webergrotte Der Weg dorthin reicht kaum als Tagestour und lässt sich besser mit Wanderzielen der dortigen Umgebung kombinieren.
Hier findest du die Beschreibung des Weges zur Grotte hin und zurück zum Ausgangspunkt.

Charakter: leichte Wanderung mit einem nur wenig anspruchsvollen Bergpfad durch eine romantische Schlucht.

Ausgangspunkt: z.B. der Parkplatz an der Neumannmühle

Führe: Auf markiertem Weg in Richtung Zeughaus (Einkehrmöglichkeit), vorbei weiter den Großen Zschand entlang in Richtung Richterschlüchte. Dort jedoch nicht aufsteigen, sondern dem Weg noch einige Meter folgen, bis rechts, nicht sehr auffällig, ein Pfad abzweigt. Erst ca. nach 15m findet man rechts etwas versteckt ein grünes Schild, das den Weg als Bergpfad zur Webergrotte erkennen lässt. Diesem Weg folgt man nun bis zur Grotte. Legale Seitenwege gibt es, mit Ausnahme einiger Kletterzustiege, nicht. Auf gleichem Weg zurück.

Wegstrecke/Zeit: ca. 12km, maximal 3 Stunden.

Jahreszeit: immer möglich, im Winter bei Eis und Schnee deutlich anspruchsvoller, dafür aber umso großartiger.

Karte: Böhm-Wanderkarte Zeughaus - Thorwalder Wände – Prebischtor, ISBN 978-3-910181-03-8

Weitere Informationen findest du in den Bildunterschriften.

Anmarsch über die Zeughausstraße in den Großen Zschand Hat man das Schild oben rechts erreicht, geht es zunächst unschwer in die Weberschlüchte. Nein, das ist natürlich noch nicht die Grotte, Spinne macht sich seinen Spaß an einem der zahlreichen Eisfälle Der eigentlich unschwere Zustieg ist im Winter besonders reizvoll, teilweise aber auch vereist.

Nach einem Marsch von maximal 5 km erreicht man schließlich das Ende der Schlüchte und damit die Webergrotte. Über die Eisgebilde, hier am 1. April 2013, kann man nur Staunen, eine beeindruckende Grotte. Neben bizzarenn kleinen Zapfen hängen in der Grotte auch  riesige Eisvorhänge. Über den mächtigen Block im Vordergrund führte einst eine Steiganlage in die Rinne, aus der hier ein Teil des Eises fällt. Nur wenige Meter weiter war man auf dem Grenzweg und dem Auerhahnsteig.

 Der gleiche Bloch, wie auf dem letzten Bild, im Frühling - selbst für Geübte ist der Schritt in die Wand nicht einfach - aber machts nichts, ist ja sowieso verboten ... Die Webergrotte in der warmen Jahreszeit, interessant, aber deutlich weniger reizvoll, als im Winter. Ein Eindruck des Weges zur - von der Grotte ohne Schnee.

Insider und "www-Forscher" werden zahlreiche herausragende Möglichkeiten finden, diese Wanderung nicht in einer "Sackgasse" enden zu lassen, nicht umkehren zu müssen, sondern fortzusetzen.

Da das aber verboten ist, verzichte ich hier auf weitere zweckdienliche Information. Schweren Herzens! Denn ich kenne diese Gegend noch aus der freizugänglichen Zeit - man befindet sich hier im schönsten Eckchen des gesamten Gebirges!

Die auf der Karte dokumentierte Wanderung beginnt und endet übrigens an der Buschmühle.
Solltest du den GPX-Track downloaden oder mir Google Earth über die Tour fliegen wollen, triff bitte in der Menüleiste deine Wahl.   

Empfohlene Links Elbsandsteingebirge

 

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