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intro kTour 12/2018
Kurzbesuch auf einem Bierdeckel

Ich nehme es vorweg, dieser Tag war nicht mein Tag! Dabei war die Tourenidee perfekt: Besuch in den Schrammsteinen, im Bereich des Schrammsteintores mit seinen großartigen Gipfeln. Für alle anderen ein neues Gebiet, für mich nach 12 Jahren eine Wiederkehr.
Aber wie gesagt, es war nicht mein Tag! Woran auch immer es lag, vielleicht war der rennsteig-nonstop noch in meinen Knochen, ich kam einfach nicht auf Touren.

Schwitzend und echt geschafft kam ich im Zielgebiet an, dort war es dann nach dem heißen Sommer zunächst auch noch recht kühl und windig, frieren war angesagt, und Lust und Mut zum Vorstieg waren gleich Null.

Almuth war es dann, die die Initiative zum Vorstieg am Bierdeckel ergriffen und sich mutig und überlegt über das letzte ungesicherte steile Wandstück gearbeitet hat. Perfekt!
Mit dem sicheren Seil von oben erreichten auch wir anderen Teammitglieder den Gipfel – aber für mich stand nun endgültig fest: der eine heute und mehr nicht.

Eines der Ziele des Tages und Namensgeber des Beitrages: der Bierdeckel in den Schrammsteinen Almuth wagt den ersten Vorstieg des Tages, die Westkante, II, am Bierdeckel Nach dem Einstieg durch einen Kamin folgt eine Querung auf die Kante über ein schmales Band Dann noch eine steile Wandpassage und der Bierdeckel ist erklommen Steffen im Nachstieg, hier am Beginn des steilen Wandstücks vor dem Gipfel

Gleiches Motiv, anderer Beteiligter - vor dem Gipfelaufschwung Katrin und Steffen auf dem Gipfel – vor der großen Kulisse der Schrammsteine Almuth stolz auf dem sehr schmalen Bierdeckel – sie hat den Weg perfekt gemeistert Abseilfahrt vom Bierdeckel

Steffen in der Variante zur Westkante, einer Sternchen-IV Aufnahmeposition des vorherigen Bildes – aus dem Alten Weg an der Flasche Berg heil der familiären Art ;) Hier hat Almuth ein tolles Detail getroffen – die Tante durch den Spalt zwischen Bierdeckel und Flasche gesehen

Das Mitgefühl meiner Seilgefährten war rührend. Zwar wurde am Bierdeckel ein weiterer Weg geklettert und auch die Flasche wurde noch kurzerhand bestiegen, dann aber hieß es, dass das genug sei für heute.
Also trotteten wir am frühen Nachmittag wieder ins Tal, setzten das Fahrzeug kurzerhand zur Buschmühle um und ließen uns dort schöngeistige Getränke und vor allem die herausragende Forelle nach Buschmüllerinart und diverse andere Leckereien schmecken.

Fazit der Gemeinschaft: ein schöner entspannter Klettertag.
Stimmt, früh wäre ich am liebsten liegen geblieben – aber das wäre echt schade gewesen ;)

Empfohlene Links Elbsandsteingebirge

 

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