decsenfritjaples

 

  • Willkommen auf Quackensturm

    Bergsteigen, Laufsport, Spaß am Leben

  • Bergsteigen, Laufsport, Spaß am Leben

intro wegelagerer kleinTour 02/2018
Na bitte, da geht doch was! Kurzbesuch im Bielatal

Am Osterwochenende wenigstens einen Tag klettern, das wäre doch was! Aber die Wetterprognosen für diese Tage waren 2018 alles andere als rosig. Der anvisierte Ostermontag bot zwar etwas Sonne, aber gefühlt -5° bei kräftigem Winde – nee, nee – oder doch? Denn am späten Sonntagnachmittag sah die Welt plötzlich etwas anders aus!

Und nachdem der Klettertag längst abgesagt gewesen war, kam es ganz anders, schön anders! Denn als wir gegen 12 Uhr, also eigentlich nur zu einer Halbtagestour, gemeinsam mit Fechi im Bielatal eintrafen, rissen wie versprochen die Wolken auf, der Wind legte sich, es wurde nicht mild, aber angenehm.
Auch andere Kletterer hatten den Weg nach draußen gewagt, klar, durch den Wind war der Fels überraschend trocken. Das Grün auf den Fotos unten trügt also!

Was macht man in drei vier warmen Stunden? Ganz einfach: warm werden und Felsgefühl bekommen am Wegelagerer, dann der etwas schwerere aber auch völlig problemlose Alte Weg an der Leichten Zacke.

Und dann standen wir, nach 2017 mit Almuth allein, wieder vor dem seit 2015 neu als Gipfel anerkannten Sony. Heute gab es dann vor dem Südostweg, III, nur ein kurzes Zögern, ratzfatz waren wir über diesen überraschend schönen Weg auf dem Gipfel, der mir bis dato im Bielatal (neben wenigen anderen) noch gefehlt hatte.
Aber jetzt gab es ein unerwartetes Problem!
Gipfel und Abseilöse sind hier etwas „anders“ positioniert, während ich an der Öse und Almuth über mir stand, saß Fechi noch darüber auf dem Gipfel und nahm das Seil zum Talwurf auf. Er gab es mir, „Achtung Seil“ mein warnender Ruf – weg war es … hmmm … nicht geerdet, höre ich! Komisch! Also wieder hochgezogen, siehe da, verknotet! Kann passieren, es folgte mühevolles Entfitzen, das gleiche Prozedere nochmals! Und zwar komplett! Das heißt: wieder verknotet …
Nach dem dritten Mal wurde uns klar, dass die Drehbewegung der Arme bei der Seilübergabe von Fechi oben an mich unten ursächlich war – das Problem war gelöst!
Ein kleines, aber interessantes Abenteuer am Rande!

Mit dem Gipfelbier in der Daxensteinbaude und einem leckeren Abendessen in der Buschmühle war ein zwar kurzer aber richtig toller Klettertag rundum zufriedenstellend würdig beendet!

Tagesstart am Wegelagerer, natürlich erst einmal Studium des Kletterführers  Almuth im Alten Weg am Wegelagerer, der spektakulärer aussieht, als er ist  Blick vom Gipfel des Wegelagerers auf die niedrigere Plattform mit der Abseilöse  … und hier das Gegenfoto zurück auf den etwa 1,50 m höheren Gipfelkopf

Almuth und Fechi auf dem Gipfel der Leichten Zacke  Einstieg in den überraschend schönen Südostweg III am Sonny  Der Südostweg führt entlang der in der Mitte erkennbaren Rippe und ist trockener, als er aussieht  Fechi in der letzten Abseile des Tages vom Sonny, ganz sicher der am häufigsten geworfenen

Bilder dieses Bewitrages stammen auch von Almuth Distus und Dirk Fechner
Ergänzt worden ist zudem die Galerie Bielatal um zwei Aufnahmen

Empfohlene Links Elbsandsteingebirge

 

Danke für

den Besuch

auf Quackensturm

Enjoy your life!