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Heringstein erste Abseillänge Tour 03/2014
Wiese, Herbert und ein Fisch

Beginnen wir mit „Wiese“:
Das Wochenende vom 09./11.05.2014 hatte bei ihm ungeahnte Auswirkungen. Unsere tollen Trailrunningrunden und der Klettertag mit drei neuen Sachsenaspiranten hat doch glatt seine Ader für Elbsandstein-Outdoor-Aktivitäten  neu belebt. Und so kam von ihm, als da plötzlich ein Zeitfenster offen war, der Vorschlag, den Pfingstsamstag doch kletternd zu verbringen. Wer könnte da nein sagen – schnell war das Tourenziel klar: Prinz Karneval! Denn den hatten wir im Mai besuchen wollen, es dann aber sein gelassen.

Da ein besonders heißer Tag zu erwarten war, marschierten wir bereits gegen 9 Uhr ab der Felsenmühle in den Kleinen Zschand. Und schon kommen wir zu „Herbert“, nämlich dem Herbertfels.

Diesen netten Buckel erreicht man nach ca. 2 km, unmittelbar am Wegesrand gelegen. Hier sollte mit der „Wand III“ eine kurze Reibung auf den Gipfel führen.

Aus dem „man kann sich das ja mal ansehen“ wurde „Liebe auf den ersten Blick“, der Weg gefiel mir auf Anhieb und gemeinsam ging es auf diese nette Quacke. Wir sind eben echte Quackenstürmer! Hier ein paar Bilder:

Herbertfels 1839 Herbertfels  Wand 1840 Herbertfels Gipfel 1841 Herbertfels Abseile 1842

Übrigens haben wir den Gipfel „Seife“, unmittelbar neben dem Herbertfels gelegen, einfach sein gelassen – er hat seinen Namen nicht umsonst: grün, feucht, unappetitlich.
Und dann waren wir am Tagesziel, dem Gipfel mit dem recht witzigen Namen „Prinz Karneval“. Der war nun, auch wenn er mitten im Wald liegt, alles andere als eine Quacke – aber hatte etwas vom Charakter der Seife: wir waren einfach nicht bereit, in den völlig verdreckten Reibungsweg zu steigen – sieh es dir selbst an:

Gipfel Seife Kleiner Zschand 1843 Gipfel Prinz Karneval 1844 Heringstein Blick in den Alten Weg 1845 Heringstein Alter Weg 1846

Also ging es weiter, es standen ja noch ein paar andere Ziele auf dem Tourenzettel. Nur der „Fisch“ nicht. Nun gut, ich habe den Namen „Fisch“ gewählt, um ein nettes Intro für diesen Beitrag zu haben – gemeint ist tatsächlich der „Heringstein“.  Er gehört zu den herausragenden mächtigen und hohen Gipfeln des Gebietes – und er fehlte mir auch noch in meiner Sammlung. Nun, und Wiese wollte sich das Teil mal von der Nähe ansehen – und bei unserer Ankunft standen wir genau vorm Alten Weg II.

Und wenig später waren wir mittendrin: ungeplant und dafür umso herausragender: ein toller Zwei-Seillängen-Weg auf eine grandiose Aussichtsplattform. Wir sind am Ende zwar die Plattenvariante zum AW (II*) gestiegen, weil die uns besser gefallen hat, aber das ist egal. Schließlich hatten wir eine Bergfahrt erlebt, wie schon seit vielen vielen Monaten nicht mehr. Auch hierzu einige Bilder:

Heringstein Platte der Plattenvariante 1847 Heringstein Wiese im Kamin der Plattenvariante 1848 Heringstein Gipfel Aldo 1849 Heringstein Gipfel Dirk Wiesner 1850

Heringstein ertser Abseilring 1851 Heringstein Gipfelbuch 1852 Heringstein lange Abseile 1853 Heringstein Gipfelbier 1854

Danach haben wir den Klettertag beendet – er konnte durch keine andere Kletterei getoppt werden. Wir streiften noch entlang der Bärenfangwände durch den Kleinen Zschand, rollten dann gemütlich in die Heimat, um, so hoffe ich,  bald wieder in Richtung Elbi zu rollen.

Gekletterte Touren:
Herbertfels – Wand III
Heringstein* - Plattenvariante zum Alten Weg II*

Neben diesem Beitrag findest du vier neue Fotos in der Galerie Kleiner Zschand.

Bilder auf dieser Seite stammen auch von Dirk Wiesner

Empfohlene Links Elbsandsteingebirge

 

Danke für

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