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intro 1 13Tour 01/2013
Wenn Alt und Neu zusammentreffen …
Jahreswechsel 2012/2013

Silvester ist zweifelsohne das Ereignis schlechthin, an dem in regelmäßiger Wiederkehr Altes und Neues aufeinandertreffen. Natürlich war das auch heuer so, aber das ist hier nicht in erster Linie gemeint.
Denn unser Wechsel in das Jahr 2013 war auf alten, längst bekannten und oft begangenen Pfaden durch die Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz zugleich eine erfrischend neue Erfahrung, und das mit Basis an alt bewährter Stelle, bei unseren Freunden der Gaststätte und Pension „Am Weinberg“ in Mittelndorf.

Wie schon in den beiden Jahren zuvor waren hier die Tage um den Jahreswechsel im Freundeskreis geplant. Nur dass diesmal der „klassische“ Freundeskreis  wegen anderer Interessen, beruflicher Einbindung und diverser Befindlichkeiten langsam auf ein klägliches Maß von drei Personen, nämlich Carmen, Christiane und mir, geschrumpft war. Das wäre nun zwar nicht sonderlich schön, aber angesichts des riesigen Spielplatzes Elbsandsteingebirge und der Gastfreundlichkeit der Mittelndorfer – einmal mehr ein herzlicher Dank dorthin - alles andere als ein Problem gewesen.
Aber wie das Leben manchmal so spielt, gab es eine überraschende Auffrischung der Tage um Silvester.
Denn beim traditionellen Glühwein-Event der Cottbuser Geocacher im Dezember waren wir auch auf den Jahreswechsel zu sprechen gekommen, und wie auch immer: das Team Saftnase06, im Klarnamen Susanne und Daniel, zeigte Interesse und war am 30.12.2012 mit im Boot, als es in die sächsische Berglandschaft ging.

Schweres Gelände, Bild 1 -  Schneereste und Schneebruch erschweren hier die Begehung des Bergsteigerpfades erheblich. Schweres Gelände, Bild 2  - Um zur Barbarine zu gelangen, geht es auf dem normalen Touristenpfad durch diese Enge. Hier kommt nicht jeder durch! Rast beim Geocaching - Während Daniel den Geocache Barbarine erklettert, ist Christiane, wie fast immer, bester Laune Pause auf dem Pfaffenstein  - Zwar ist das Restaurant auf dem Pfaffenstein sehr zu empfehlen - aber der eigene Glühwein ist auch ganz lecker

Die Ereignisse der folgenden Tage haben die darin gesetzten Erwartungen bei mir/uns um ein Vielfaches übertroffen. Natürlich war klar, dass man miteinander auskommen und eine schöne Zeit verbringen könne, sonst wäre man nie gemeinsam losgefahren.
Aber mir war nicht bewusst, vielleicht habe ich es auch einfach vergessen, wie man auf altbekannten Touren anderen Menschen, die das noch nicht kennen, Freude bereiten und sich an deren Freude auch selbst erfreuen kann!

Susanne und Daniel sind als gestandene Geocacher zweifelsohne viel unterwegs, haben auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit des Elbis schon besucht.  Aber abseits der großen Wanderwege durch das Gebirge zu schleichen und zu klettern, das war für sie eine völlig neue Erfahrung – und Herausforderung.
Bereits unsere Tour vom 31.12.2012 auf Kletterzustiegen rund um und auf den Pfaffenstein war klasse und einfach nur schön.
Höhepunkt aber war dann unser Neujahrsbesuch in Rathen und dort die Durchsteigung der Honigsteine – Insider kennen den schmalen Bergpfad, der doch schon etwas mehr an Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Mut abverlangt, als üblich. Ehrlich gesagt war mir zwischenzeitlich auch etwas mulmig, als mir klar wurde, wo ich unsere tapferen Neulinge hingeführt hatte.
Aber alle haben die Herausforderung mit Bravour gemeistert und waren stolz und glücklich, als sie am Felsgebilde der Lokomotive, standen.
Für Susanne, Christiane und Daniel waren der dortige Geocache und für mich der Gipfel des Honigsteins, solo via Altem Weg, ein würdiger Jahresauftakt.

Unsere drei Burgfräulein ...  in den den meisten unbekannten Ruinen auf dem Pfaffenstein. Die Regeln der Kernzone sind zu beachten ...  wenn man auf den Bergsteigerpfaden die Honigsteine durchwandert. Unterwegs in den Honigsteinen  Immer wieder trifft man auf kürzere, teils anspruchsvolle Kletterpassagen. Lokomotive und Lamm ...  hier aus eher ungewöhnlicher Perspektive aufgenommen. Gut zu erkennen für Kletterfreunde: der Ort des berüchtigten Überfalls von der Pfeife an die Esse.

Unterwegs in den Honigsteinen  Starke Nerven und Trittsicherheit sind gefragt, hier auf einem abdrängenden schmalen Felsband. Unterwegs in den Honigsteinen  Susanne und Daniel zeigen Mut beim Durchsteigen einer Kriechpassage Der erste Gipfelbucheintrag des Jahres  auf dem Honigstein, natürlich, da solo, nur über den Alten Weg I. Aber immerhin ;) Blick vom Gipfel des Honigsteins  in den späten Nachmittag des ersten Tages 2013

Man, war das schön, war das erfrischend, mit neuen Freunden solche Tage erleben zu dürfen. Das neue Jahr hat also hervorragend begonnen, die Welt der Berge hat neue Freunde gewonnen – und wir auch.

Und genau aus diesen Gründen ordne ich diese Tour, die ja noch 2012 begonnen hat, voller Optimismus als die erste Tour des neuen Jahres ein! Wir freuen uns auf die nächste!

Danke Mittelndorf, vor allem aber danke CarmenSusi und Daniel - bis auf hoffentlich bald!

Fotos dieses Berichtes stammen auch von Daniel und Susanne   

Empfohlene Links Elbsandsteingebirge

 

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