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    Bergsteigen, Laufsport, Spaß am Leben

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08Tour 8/2009
03.07. bis 05.07.2009
Frauenpower und Hefeweizen

Das erste Juliwochenende war eigentlich für Peter Balke gedacht. Wöchentlich sitze ich mit dem 71jährigen beim Bier zusammen. Es gibt viel aus den Bergen zu erzählen - nur der Elbsandstein ist für ihn noch ein weißer Fleck auf der Karte. Das sollte sich nun ändern! Dirk Fechner und Carmen Simmank hatten sich als Begleiter und zur Unterstützung bereit erklärt. Und so versprachen diese Tage, interessant und schön zu werden.
Aber wieder einmal kam alles anders. Peter musste kurzfristig absagen. Wir aber wollten das Wochenende in Sachsen retten. Also gab es eine völlig neue Zusammensetzung des Tourenteams - Fechi, Carmen, Christiane, die Kinder Max und Freddy, und ich.

Am Samstag schloss sich dann auch noch unsere Wirtshausprinzessin Christina aus Mittelndorf an. Sie war auch unser Anlass, den Pfaffenstein als Kletterziel zu wählen - da war sie noch nie kletternd unterwegs.
Beginnen sollte der Tag aber nicht an den großen Aussichtsgipfeln, sondern an der „Klamotte", dem wohl niedrigsten Gipfel, den es da gibt. Zwar waren wir da erst wenige Wochen zuvor klettern, aber gerade dieser Gipfel bietet herrliche Übungs-Reibungs-Klettereien.
Der Alte Weg III war dann für die erwachsenden Teilnehmer auch tatsächlich kein Problem - erfreulicherweise hat dann auch Christiane nach Volker Roßbergs  Lehrgang am Papststein und einigen Übungsstunden am Cottbuser Beraschelstein sowohl den Weg als auch die Abseile problemlos - sogar ohne Störung der ruhenden Tierwelt - geschafft.
Nur die Hitze! Oje, war das ein warmer Tag.
Als wir dann später auf dem Pfaffenstein angekommen waren, zog uns zunächst nichts ins nächste für den Nachmittag vorgesehene Klettergebiet. Erst mussten wir unsere Seelen in der dortigen Berggaststätte mit kühlen Getränken erfreuen.
Das allerdings ist dann so richtig nach hinten losgegangen.
Denn während wir da saßen, und wir hatten uns richtig Zeit genommen, zogen gleich mehrere Gewitter auf. Zwar waren wir noch bis in die Nähe der Felsen gegangen, aber rundherum krachte es schon ordentlich. Demokratie am Einstieg, knappe Entscheidung, aber: wir klettern erst nach dem Gewitter!

Christiane und Fechi auf dem Wiesenkopf Fechi in der Kleinen Geigelei, V, am Zauberberg im Bielatal. Beginn unseres Klettertages - auf dem Weg zum Pfaffenstein Und wieder war Christiane mutig - Ankunft auf dem Gipfel der Klamotte

Auch Christina erreicht problemlos den Gipfel über den AW III Fechi auf dem Gipfel der Klamotte am Pfaffenstein Unsere Damen auf der Klamotte am Pfaffenstein Auch der Nachwuchs hat - seine besondere - Freude am Kletterausflug

Blick auf die Barbarine bei der Wanderung um den Pfaffenstein Zunächst noch im Biergarten auf dem Pfaffenstein gesessen - dann aber kam der Wolkenbruch Plötzlich war die Welt eine andere, aus dem Schweiß der Hitze wurde nun Spaß im Regen Nein, wir sind nicht im tropischen regenwald - wir sind im Abstieg vom Pfaffenstein durch das Nadelöhr

Also wieder Destille! Was wir nicht ahnen konnten: die Gewitter gingen ewig! Es goss in Strömen! Wasser und Bier flossen ... So waren an diesem Tag Frauenpower am Vormittag auf Hefeweizen am Nachmittag gestoßen.
Später sind wir dann in herrlich eingenebelter Landschaft im leichten Regen und unter ständigem Donnern durch das Nadelöhr abgestiegen - mit wenig Gipfelerfolg, aber nach einem doch sehr sehr schönen Tag!
Liebe Christina: nicht traurig sein, dass das Tagesziel nicht erreicht worden ist. Genau dorthin führt uns auch unsere nächste gemeinsame Tour, versprochen ;)
Der Sonntag begann dann zwar trübe und trieb uns so in das Bielatal, wurde dann aber doch ganz anders, als vorausgesagt: Sonne, Sonne, Sonnenbrand!
Im Bereich der Wiesensteine kletterten dann Carmen und Fechi ein paar schwerere Wege, ich nahm mir die Zeit, die Knospe der Berglust bei Christiane zu pflegen und lockte sie kletternd sowohl auf den Wiesenkopf (Alter Weg 1 und Südwestwand II) als auch auf den Zauberberg (Alter Weg I).
Und da auch all diese Touren nebst anschließender Abseile sehr gut liefen, könnte die Knospe nun ganz ganz langsam aufgehen ;)
Danke vor allem an Fechi für die einfühlsame und gern angenommene Hilfe bei der Pflege der jungen Pflänzchen ;)
Auch hier kann ich nur sagen: gern mal wieder!

Empfohlene Links Elbsandsteingebirge

 

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