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    Bergsteigen, Laufsport, Spaß am Leben

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100Tour 10/2008
31. Mai 2008
Hitzeschlacht mit Ronja Räubertochter

Dieser Klettertag war eine echte Herausforderung, und die begann schon mit der Planung. Denn erstmals wollte Sachsenneuling Alexander Mai gemeinsam mit Thomas Kobbe und mir einen ganzen Klettertag wagen. Das war natürlich grundsätzlich kein Problem - aber wohin mit einem "Neuen" an Bord und dann auch noch bei mehr als 30 Grad Tagestemperaturen ...

Mein Vorschlag war der Wehlgrund bei Rathen. Hier würde es weder wärmer noch kälter als anderswo in Sachsen sein, das Gebiet hatte ich gemeinsam mit Ralf Hanke bereits im März "ausgekundschaftet" und der Sandstein selbst ist hier hervorragend zu klettern.
Und tatsächlich ist es dann ein hervorragender Klettertag geworden. Wenn auch permanent schweißgebadet und durstig, so ging es doch tüchtig zur Sache.
Nach der wunderschönen Ostkante (IV*) auf den Bergfreundeturm wagte sich Thomas an den Vorstieg auf den vermeintlich schönsten Gipfel und wohl großartigsten Weg in diesem Gebiet - den Alten Weg V** auf die Wehlnadel.
Es folgte dann noch der Südostweg (III) auf den Schalk und dann: ja dann folgte Kultur. Denn in der unter der Felsgruppe gelegenen Felsenbühne Rathen begann pünktlich um 15 Uhr die Aufführung von "Ronja Räubertochter".

Bergfreundeturm - Ostkante - eine traumhaft schöne Kletterei Standplatz im Alten Weg, V, an der Wehlnadel Thomas auf dem Gipfel der Wehlnadel nach seinem Vorstieg des Alten Wegses V Schalk, Südostweg, III Auf dem Gipfel des Schalk an der Kleinen Gans bei Rathen

Und so erlebte Alex bei Böllerschüssen, Hexengekicher und Beifall hunderter Zuschauer mit dem Winkelriss (III) auf den Statist seinen ersten Vorstieg und den auch noch außergewöhnlich kulturvoll.
Um 16 Uhr aber hatten wir dann genug im eigenen Schweiß gebadet, wir waren stehend  k.o.
Und so sanken wir am Rathener Elbufer bei einem leckeren eiskalten Bier dahin und waren einfach nur freudiger Dinge, wie wunderschön diese Welt doch sein kann - sogar bei Hitze.

Ein kleiner Zusatz: Die Rückfahrt selbst war dann ein Abenteuer für sich, denn im Raum Dresden gerieten wir in ein derartig heftiges Gewitter, dass wir dachten, das Dach von Thomas' Auto würde von den kirschgroßen Hagelkörner durchschlagen werden. Wurde es aber nicht.  Das Auto steht also auch für die nächste schon fest geplante Sachsenfahrt zur Verfügung ;)

Empfohlene Links Elbsandsteingebirge

 

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