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RuchenköpfeQuackensturm im Alpenrausch
Ein fast gescheitertes und dann doch herausragendes Alpenkletterwochenende
28.09. - 30.09.2007

Man soll es nicht glauben, aber der letzte gemeinsame Alpenbesuch des Ur-Quackensturms war der an der Großen Zinne im Oktober 2003. Der eine oder andere gemeinsame Versuch war in den folgenden Jahren gescheitert, auch 2007 war ein geplantes gemeinsames Unternehmen wichtigen anderen Aufgaben zum Opfer gefallen. Doch nun sollte  es plötzlich doch noch auf Alpentour gehen - nur sahen die Vorzeichen wieder schlecht aus. Wie immer waren es die Wettergötter, die uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung machten. Die geplante Tour ins Watzmanngebiet war regelrecht ins (teilweise gefrorene) Wasser gefallen.

(Foto links: Auf dem Gipfel der Ruchenköpfe)

Zustieg vom Taubenstein zum RotwandhausDa ging für unsere Verhältnisse absolut nichts. Aber irgendetwas musste geschehen! Und so haben wir gemeinsam mit Volker und Alpenneuling, zumindest was das Bergsteigen betrifft, Torsten Riemer, voller Optimismus  Sachen gepackt und sind in das Mangfallgebirge, dort in den Bereich Taubenstein - Ruchenköpfe gereist. Unser Optimismus wurde dort aber zunächst gebremst.Zwar waren wir bei der Anreise über den Regen nicht überrascht, der war angesagt. Aber je höher wir kamen, umso mehr Schnee lag. Schließlich fanden wir uns im tiefsten Winter wieder, erreichten das Rotwandhaus im Schneesturm und waren uns nicht sicher, ob unsere Gipfelhoffnungen nicht etwa im Hefeweizen versinken würden.

Weit gefehlt: noch am Freitagnachmittag kam die versprochene Besserung. Plötzlich war Sicht und wir konnten eine Winterwanderung auf den Gipfel der Rotwand unternehmen.
Klettern an den RuchenköpfenUnd am Samstag war das Wetter dann schließlich perfekt! Sonne, Wärme, ruckzuck war der Schnee weg!
Es ging zu den Ruchenköpfen und dort stiegen wir durch die 100m hohe Südwand die Route  "Göttner", eine herrlich steile und schön zu kletternde Tour im vierten Grad. Man, war das ein Genuss!
Und auch der Sonntag hielt vor unserer Abreise noch ein Gipfelabenteuer bereit: über den Südgrat (III) - zugegebenermaßen in einer recht eigenwilligen Einstiegsvariante - stiegen wir auf den Taubenstein.

Ende gut Alles gut! Unser Optimismus war belohnt worden! Das Team war gut, das alles schreit nach mehr - und das Bergsteigen hat wieder einen weiteren Freund gefunden - Glückwunsch Torsten, für dieses Debüt!

Von dieser Tour gibt es unter der Rubrik "Alpen" folgende Berichte:
- Ruchenköpfe Südwand Göttner
- Taubenstein Südflanke

Empfohlene alpine Links

 

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