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Blick in die Nordwände der Drei ZinnenWanderung um die Drei Zinnen

Nicht jeder, der das traumhaft schöne Gebiet der Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten besucht, ist Bergsteiger. Im Gegenteil, gerade hier dürfte der Anteil an Tagesbesuchern besonders groß sein. Leider spazieren viele davon nur vom großen Parkplatz der Auronzo-Hütte ca. 20 min zur Lavaredo-Hütte und zurück – und verpassen dabei die großartige weltbekannte Kulisse der Drei Zinnen von Norden. Dabei gibt es eine leichte und gut überschaubare Wanderung rund um dieses Dreigestirn.
Diese Umrundung der Drei Zinnen stelle ich hier vor.

Ausgangs- und Endpunkt:
Auronzo-Hütte, zu erreichen über die kostenpflichtige Mautstraße (2012: 22,00 Euro) von Missurina.
Natürlich kann man diese Runde auch vom Tal aus zu Fuß bewältigen, egal, ob man von Auronzo, Missurina, Toblach oder Sexten in Richtung Drei Zinnen aufsteigt.

Die Führe:
Der Weg ist nahezu selbsterklärend und an allen bedeutenden Punkten vor Ort beschrieben.
Man folgt zunächst dem breiten Fahrweg entlang der Südflanken der Zinnen vorbei an der Lavaredo-Kapelle zur Lavaredo-Hütte, und folgt von dort der Ausschilderung über den Paternsattel zur Drei-Zinnen-Hütte.
Sollte man an der Drei-Zinnen-Hütte gerastet haben – unbedingt empfehlenswert – steigt man anschließend wenige Meter auf dem gleichen Pfad zurück und folgt nun der Wegführung zur Auronzo-Hütte, allerdings nun dem Weg 105 entlang der Nordwände.

Länge und Anforderung
Der Weg ist ca. 10 km lang, man benötigt rund 3 Stunden Gehzeit ohne Pausen. Wer halbwegs gut zu Fuß ist, sollte hier mit entsprechenden Pausen keine Probleme haben.
Es geht ordentlich bergauf und auch bergab, siehe Höhenprofil:

Unsere Tour,
gemeinsam mit Peter Balke am 25.09.2012 

Distanz: Kilometer
Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
 

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Eigentlich sollte die letzte Septemberwoche 2012 eine tolle Wander-, Kletter- und Klettersteigwoche werden. Aber daraus wurde nichts, sie ging richtig schief! (Lies hier, wenn dich der Bericht interessiert!)
Aber halt, ganz stimmt das nicht - denn wenigstens die Umwanderung der Drei Zinnen ist und gemeinsam mit Peter gelungen. Egal, wie oft man hier schon war, diese Landschaft kann man immer wieder besuchen, diese Wanderung kann man immer wieder gehen. Es bieten sich immer wieder Nah- und Fernsichten, die einem den Atem verschlagen.

Dabei stand unsere Tour zunächst unter keinem guten Vorzeichen: dichter Nebel versperrte uns die Sicht, von den Südflanken der Zinnen war nicht zu erkennen, selbst die Lavaredo-Kapelle erschien nur im diffusen Licht.
Erst auf dem Paternsattel wurde klar, dass sich hier mächtige Wolkenfelder an den Zinnen gestaut hatten und zumindest auf der Nordseite die Sicht zögernd freigeben.

Auf dem Weg unter den Drei Zinnen wanderung drei zinnen lavaredo hütte Auf dem Paternsattel Vom Paternsattel zur Drei Zinnen Hütte

wanderung drei ziunnen hütte Blick in die Nordwände der Drei Zinnen Rundwanderung Drei Zinnen Wanderung Sextener Dolomiten

Am Paternsattel erreicht man auch den höchsten Punkt der Tour, wenngleich der längste Anstieg erst noch folgen wird. Jedenfalls kommt man in einem sanften bergauf- und ab recht bald an der Drei Zinnen Hütte an - und sollte dort rasten. Die Versorgung ist gut, die Gastleute sind nett und bei gutem Wetter kann man von der Terasse den Blick in die gewaltigen Nordwände der Zinnen genießen.
Dann geht es aber ordentlich bergab und man erreicht den tiefsten Punkt der Runde, unterhalb der Nordwände. Der Blcik nach vorn verrät, dass es nur wenige Meter später wieder heftig bergan geht.
Hat man diesen Anstieg aber - zweifelsohne ordentlich schwitzend - geschafft, zieht sich der Pfad noch gutmütig um die Westflanke und man erreicht bald, nun mit großartigen Blicken auf die Cadinigruppe, den Ausgangspunkt an der Auronzohütte.

Wanderung drei Zinnen paternkofel Nur noch wenige Meter, dann ist der Blick in die Nordwände nicht mehr möglich Wieder auf der Südseite an einer ausgesetzten Stelle mit Blick auf die Cadini-Gruppe Ankunft am Ausgangspunkt, der Auronzohütte, der Pfad endet am Parkplatz

Fazit:
Eine landschaftlich reizvolle nur wenig schwere Wanderung, die man einfach haben muss, wenn man hier ist, nicht nur wegen der ausverschähmt hohen Mautgebühr.

 

 

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