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Almuth und Aldo BergmannJahresrückblick 2022 – Manches sollte manches nicht

Es gibt Jahre, die sind so voller Lebensfreude und Abenteuer, dass man sie am liebsten nicht beenden möchte. Ein solches Jahr war 2022. Und dann gibt es Jahre, die sind so voller Schmerz, bitterer Erfahrungen und Trübsinn, dass man wünscht, sie nie erlebt zu haben. Auch das war 2022. Und so ist die erste Zeile des Titels ZEIT von RAMMSTEIN „Manches sollte manches nicht …“ mehr als treffend für das vergehende Jahr. Als Optimisten schöpfen wir aber nur die Sahnestückchen aus dem Sud der Zeit, erinnern das Gute und freuen uns auf alles Schöne, was da noch kommen mag.

Ich bin ehrlich: an dieser Einleitung habe ich lange gesessen. Alles und doch nicht zu viel zu sagen, ist gar nicht so einfach!
Denn hinter uns liegt ein doch recht zerrissenes Jahr, das ich an diesen seinen letzten Tagen nicht treffender hätte beschreiben können. Wie wir diesen Jahresrückblick, diese einleitende Zusammenfassung, in einigen Jahren, mit dem durch die Zeit dann gereiften Blick zurück sehen werden, kann dahingestellt bleiben.

Verdrängen wir also, ja, nur verdrängen, wir dürfen nicht vergessen, dass auch dieses Jahr mit dem Thema Tod im nahen Freundeskreis begonnen, familiär das eine oder andere Problem lange Zeit die Hirne zermürbt und die Fülle der Belastungen im Job die Seele ausgebrannt haben und so manches Problem wohl auch in das dann so frische junge neue Jahr hinüber schwappen wird.

Vergessen wir ebenso nicht, dass unser Nationalpark als Folge geleugneten menschlichen Versagens fast vier Wochen in Flammen stand, und die Auf dem Balkon der Semperoper DresdenAbendstimmung auf dem Balkon der SemperoperWelt um Kriege, nicht nur um einen Krieg, und Krisen reicher und damit moralisch viel ärmer geworden ist.

Aber über all das weniger Schöne erinnern wir das, was für uns, für Quackensturm, neu, schön, erlebenswert war und ist.
An unsere Wintertage in Schmiedefeld am Rennsteig, die eigentlich dem auch 2022 der Corona-Pandemie zum Opfer gefallenen Biathlon-Weltcup galten; an den daraus resultieren Bruch einer meiner Vorsätze, nie an einem Skirennen teilzunehmen.
An große Laufabenteuer mit Mirko Löbel beim unvollendeten und doch beendeten JUNUT und unser Benehmen wie verrücktes Hühner beim 24-Stunden-Lauf Mad Chicken Run, an meine Augen beim Auge-um-Auge Ultralauf.
An unsere schönen Bergerlebnisse mit Almuth im Zittauer Gebirge, im Elbsandsteingebirge und dem großen Finale in den Alpen.
An die beeindruckenden Erlebnisse unser kleinen Familie bei Konzerten in Prag, Berlin und in großen Opernhäusern.

Für 2022 sollen weniger Worte, umso mehr Bilder sprechen:
(Sollten dich weiterführende Berichte zu den Bildern interessieren, öffne bitte die Galerie Jahresrückblick 2022 und folge dort den Links in den Bildbeschreibungen.)

Neuer Weg an der Kleinsteinwand  Hotel Thüringer Hof Schmiedefeld  Kammlauf Klingenthal Mühlleithen  Küche Renovieren

Flößersteig Kirnitzschtal  JUNUT Juratseig Nonstop Ultratrail  Zarathustra Südwand Bielatal  Almuth Bergmann 100 Gipfel

Katze fängt Maus  Rennsteiglauf Supermarathon Aldo Bergmann  Prag Veitsdom  Rammstein Konzert Prag



Ludwig-Leichhardt-Trail Ultralauf  Rammstein Olympiastadion Berlin  Buschmühle, Gasthaus im Kirnitzschtal  Waldbrand Elbsandsteingebirge 2022

Felsenpfad von Khaa  Bergpfad Honigsteine  Zwillingsseil Hudy Hrensko  Mad Chicken Run 24 Stundenlauf

Alpspitz Ferrata Almuth Aldo Bergmann  KoBoLT Auge um Auge Ultralauf  Staatsoper Berlin La Boheme   Madame Tussauds Berlin

Und jetzt, Ende Dezember 2022?

Kriege und deren Krisen werden weiter angeheizt, die Corona-Pandemie, drei Jahre hatte sie uns im Griff, ist am 27.12.2022 für beendet erklärt worden und für einige scheinbar unlösbaren Probleme zeichnen sich Lösungen ab. Materielle Verluste, da hat unser tolles Elektroauto doch ohne uns  eine Reise ins Ungewisse angetreten, die weh taten aber gemessen am Leben so unwichtig sind, sind ausgeglichen. 

Das Leben geht weiter, und das Leben ist schön!
Manches wird manches nicht!

Ein guter Lauffreund hat mir dieser Tage unter anderem geschrieben:
„Wir wissen nicht, ob das kommende Jahr schlechter oder besser wird. Wir wissen nur, dass es anders wird.“

Ja, lass es bitte anders werden, zumindest in einigen Bereichen unseres gesellschaftlichen und privaten Lebens!

Danke allen, die 2022 mit mir, mit uns, gelebt und erlebt haben, für die Liebe, die Freundschaft, für helfende, aber auch (er)mahnende Worte.

Berg heil,

auf ein glückliches und lebenswertes Jahr 2023

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